 |
Der Trockenheitsgrad von Treppenholz beträgt etwa zehn bis zwölf Prozent. In Extremfällen trocknet eingebautes Holz - z. B. über Heizkörpern - auf sechs bis acht Prozent aus. In diesem Fall wird das Holz vor der Verarbeitung künstlich auf etwa acht bis zehn Prozent nachgetrocknet.
Bei der Auswahl der Holzarten gilt die Regel: Harthölzer wie Buche, Eiche, Esche und Ahorn eignen sich für stark beanspruchte Teile, z. B. für Stufen, Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer sind für Wangen und Geländer einsetzbar. Um die Hölzer vor frühzeitiger Abreibung zu schützen und damit eine Beschädigung der Holzoberfläche zu vermeiden, sollten die Oberflächen versiegelt werden.
Sind die Wünsche des Bauherrn und die Fähigkeiten sowie die Erfahrung des Holztreppenbauers in Einklang gebracht, steht einer nahezu unbegrenzten Lebensdauer einer Holztreppe nichts mehr im Wege. Und freilich soll die Treppe so alt werden wie das Haus. Auf ihr wollen Ihre Bewohner mühelos steigen und gelegentlich auch sitzen können.
Ihr
Gebhard Frammelsberger
|